SmartVertragsCheck
Arbeitsvertrag-Check

Arbeitsvertrag prüfen – bevor du unterschreibst

Aktualisiert am 23. September 2026

Ein Arbeitsvertrag entscheidet über Jahre deines Lebens – und die kritischen Punkte stehen selten vorne. Lade den Vertrag hoch und die KI erklärt dir in 3 Minuten, was zu Gehalt, Urlaub, Probezeit und Überstunden vereinbart ist und welche Klauseln du hinterfragen solltest.

  • DSGVO — Daten in Deutschland
  • Mit Beweis-Seite
  • 2 Checks pro Monat gratis
Ratgeber: Arbeitsvertrag kündigen

Worauf der Check achtet

Gehalt, Wochenstunden und Urlaubstage auf einen Blick – mit Hinweis, wenn der Urlaub unter dem gesetzlichen Minimum liegt.
Überstunden: Sind sie pauschal „mit dem Gehalt abgegolten“? Genau diese Klausel wird geprüft.
Ausschlussfristen gefunden: Die Klausel, die im Streit über Lohn oder Überstunden am häufigsten den Ausschlag gibt — und die kaum jemand kennt.
Wettbewerbsverbot geprüft: Steht eine Karenzentschädigung dabei, oder ist das Verbot ohne Gegenleistung formuliert?
Befristung, Probezeit und Kündigungsfristen: Was gilt, wie lange du gebunden bist und ob die Fristen für dich länger sind als für den Arbeitgeber.

Diese Klauseln stehen im Arbeitsvertrag

Vor der Unterschrift lohnt sich der Blick am meisten — danach gilt, was vereinbart wurde.

Klausel im VertragWas sie bedeutetWorauf du achten musst
ProbezeitVerkürzte Kündigungsfrist am Anfang.Die verkürzte Frist von zwei Wochen gilt für höchstens sechs Monate Probezeit.
KündigungsfristWie lange du gebunden bist.Für dich darf keine längere Frist vereinbart werden als für den Arbeitgeber.
ÜberstundenabgeltungOb Mehrarbeit bezahlt wird.Pauschalklauseln wie „alle Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten“ sind ohne Begrenzung unwirksam.
AusschlussfristenFrist, in der Ansprüche geltend gemacht werden müssen.Mindestens drei Monate, und der Mindestlohn muss ausgenommen sein. Wer die Frist verpasst, verliert Ansprüche auf Lohn oder Überstunden endgültig.
Nachvertragliches WettbewerbsverbotVerbietet Tätigkeit bei der Konkurrenz nach dem Ende.Nur verbindlich mit Karenzentschädigung von mindestens der Hälfte der zuletzt bezogenen Bezüge und für höchstens zwei Jahre.
Rückzahlung von FortbildungskostenDu zahlst zurück, wenn du früh gehst.Nur wirksam mit angemessener Bindungsdauer und anteiliger Reduzierung über die Zeit.
VersetzungsklauselErlaubt Änderung von Ort oder Tätigkeit.Prüfe, wie weit sie reicht — bundesweite Versetzbarkeit ist ein erheblicher Unterschied.
UrlaubsregelungZahl der Urlaubstage und ihre Aufteilung.Der gesetzliche Mindesturlaub darf nicht unterschritten werden. Prüfe, ob zwischen gesetzlichem und zusätzlichem Urlaub unterschieden wird.
BefristungDas Arbeitsverhältnis endet automatisch zu einem Datum.Ohne Sachgrund höchstens zwei Jahre. Nicht schriftlich vor Arbeitsbeginn vereinbart? Dann gilt der Vertrag als unbefristet.
VertragsstrafeDu zahlst, wenn du den Job nicht antrittst oder ohne Frist gehst.In vorformulierten Verträgen in der Regel höchstens so viel, wie du während der Kündigungsfrist verdient hättest.
VergütungHöhe, Bestandteile und Fälligkeit des Gehalts.Seit 1. Januar 2026 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 € brutto pro Stunde. Prüfe, ob Zulagen und Sonderzahlungen klar geregelt sind.

So einfach geht's

1
Hochladen
Vertrag als PDF oder Foto — dauert Sekunden.
2
KI liest
Jeder Paragraph wird geprüft — mit Seitenangabe.
3
Klartext
Du bekommst Fallen, Fristen & Sparpotenzial verständlich erklärt.

Häufige Fragen

Kann ich meinen Arbeitsvertrag mit KI prüfen lassen?

Ja. Du lädst den Vertrag als PDF oder Foto hoch, die KI liest ihn vollständig und erklärt in rund 3 Minuten, was zu Gehalt, Arbeitszeit, Urlaub, Probezeit, Überstunden und Kündigung vereinbart ist. Klauseln, die über das Übliche hinausgehen oder unwirksam sein können, werden markiert – jeweils mit Seitenangabe, damit du die Stelle im Original nachlesen kannst.

Ist die Prüfung des Arbeitsvertrags kostenlos?

Ja, 2 Vertragsprüfungen pro Monat sind kostenlos, ohne Abo. Für einen einzelnen Arbeitsvertrag reicht das in aller Regel.

Lohnt sich die Prüfung vor der Unterschrift?

Ja, das ist der Moment mit dem größten Hebel. Vor der Unterschrift kannst du nachverhandeln, danach gilt der Vertrag. Die Prüfung zeigt dir, welche Klauseln über das Übliche hinausgehen – Ausschlussfristen, Überstundenpauschalen, Wettbewerbsverbote, Rückzahlungsklauseln.

Was muss in einem Arbeitsvertrag stehen?

Der Arbeitgeber muss dir die wesentlichen Arbeitsbedingungen nachweisen, unter anderem Beginn und gegebenenfalls Ende des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeit, Probezeit, Zusammensetzung und Höhe des Gehalts, Arbeitszeit, Urlaub und das Verfahren bei einer Kündigung (§ 2 Nachweisgesetz). Fehlt etwas davon, ist der Vertrag nicht automatisch unwirksam – aber du kannst den Nachweis verlangen.

Wie viel Urlaub steht mir gesetzlich zu?

Mindestens 24 Werktage im Jahr, gerechnet auf eine Sechs-Tage-Woche. Bei einer Fünf-Tage-Woche sind das 20 Arbeitstage, also vier Wochen (§ 3 BUrlG). Die Prüfung liest deine vereinbarten Urlaubstage aus und markiert, wenn sie darunter liegen.

Sind Überstunden mit dem Gehalt abgegolten?

Eine Klausel, nach der „alle Überstunden mit dem Gehalt abgegolten“ sind, ist in einem vorformulierten Vertrag in der Regel unwirksam, wenn nicht erkennbar ist, wie viele Stunden sie umfasst. Wirksam kann eine Pauschale sein, die eine konkrete Zahl von Überstunden nennt. Die Prüfung zeigt dir, wie die Regelung in deinem Vertrag formuliert ist.

Wie lange darf die Probezeit sein?

Die verkürzte Kündigungsfrist von zwei Wochen gilt für eine vereinbarte Probezeit von höchstens sechs Monaten (§ 622 Abs. 3 BGB). Nach sechs Monaten greift außerdem der allgemeine Kündigungsschutz, sofern der Betrieb in der Regel mehr als zehn Beschäftigte hat. Die Prüfung liest die vereinbarte Probezeit aus deinem Vertrag.

Was sind Ausschlussfristen und warum sind sie so wichtig?

Sie legen fest, dass Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis innerhalb einer bestimmten Zeit geltend gemacht werden müssen, sonst verfallen sie endgültig – auch berechtigte. In einem vorformulierten Vertrag muss die Frist mindestens drei Monate betragen, und sie darf den gesetzlichen Mindestlohn nicht erfassen. Die Prüfung findet die Klausel und nennt die Frist mit Seitenangabe.

Worauf muss ich bei einem befristeten Arbeitsvertrag achten?

Ohne sachlichen Grund darf ein Vertrag höchstens zwei Jahre befristet werden, innerhalb dieser Zeit bis zu dreimal verlängert. Die Befristung muss schriftlich vereinbart sein, bevor du anfängst – sonst gilt der Vertrag als unbefristet (§§ 14, 16 TzBfG). Ordentlich kündigen kannst du einen befristeten Vertrag nur, wenn das ausdrücklich vereinbart ist.

Was passiert, wenn eine Klausel unwirksam ist?

Bei einem vorformulierten Vertrag fällt die unwirksame Klausel weg, der Rest des Vertrags bleibt bestehen. An ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 BGB). Eine zu kurze Ausschlussfrist oder ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung wird also nicht auf ein zulässiges Maß angepasst, sondern gilt gar nicht.

Ist die Prüfung eine Rechtsberatung?

Nein. Die KI erklärt verständlich, was in deinem Vertrag steht, und zeigt, wo genauer hinzusehen ist. Bei kritischen Klauseln oder einem Streit solltest du arbeitsrechtliche Beratung, den Betriebsrat oder deine Gewerkschaft hinzuziehen.

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